Wichtige Hinweise Zur Wiedereröffnung

Entsprechend der behördlichen Vorgaben ist es uns möglich, ab 30.5.2020 wieder die Bereiche Erwachsenenbildung, Gastronomie sowie Hotellerie (Gästezimmer aktuell ausschließlich mit Dusche/WC) zu öffnen. Bitte beachten Sie, dass derzeit Übernachtungen nur mit Reservierung und einer bestätigten Buchung (kein walk-in) möglich sind.

Es ist uns dabei ein Anliegen und auch eine Verpflichtung, Sie auf die aktuellen Regularien im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hinzuweisen:

Vom Besuch unseres Hauses sind ausgeschlossen:

  • Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu COVID-19-Fällen hatten, und
  • Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen ( = die Atmung betreffend) Symptomen jeder Schwere.

Für den Besuch und Aufenthalt gilt:

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz (Maske) ist für alle Gäste und Mitarbeiter in den öffentlichen Bereichen des Hauses obligatorisch.
  • Auf die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen Personen (ausgenommen Personen wie die Angehörigen eines Haushalts, für die im Verhältnis zueinander die Kontaktbeschränkung nicht gilt) in allen Räumlichkeiten ist zu achten.
  • Gemeinsame Aufenthaltsräume (Gruppenräume zur Abendgestaltung, etc.) dürfen derzeit noch nicht zur Verfügung gestellt werden.
  • Frühstück wird Ihnen zwar nicht als Buffet, aber gerne von unserem Speisesaalservice angeboten.
  • Unser Restaurant kann, falls ausreichend Plätze vorhanden sind, mit Reservierung in der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr besucht werden.

Aktuell ist unser oberstes Ziel, dass wir zum einen die Sicherheit von allen Gästen und Mitarbeitern im Haus schützen, zum anderen aber auch dadurch mit dazu beitragen, eine weitere Normalisierung durch die Eindämmung der Pandemie in Zukunft zu ermöglichen. Dafür sind die Vorsicht und Kooperation eines jeden Einzelnen ausschlaggebend.

Unser Team hat sich gewissenhaft vorbereitet, Ihnen einen sicheren und angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten.


Gedanken zur Zeit

„… es kann nun wieder einige Erleichterungen geben.“ Aussagen wie diese waren diese Woche Balsam für die Seele. Es ist beileibe noch nicht vorbei, aber nach dem lähmenden Gefühl, das viele vor allem zu Anfang der Krise ergriffen hat, kann es einem jetzt auch innerlich wieder leichter ums Herz werden. Die äußeren Erleichterungen werden ihre innerliche Wirkung nicht verfehlen.

In den letzten Wochen hieß es: „Eine solche Krise haben wir alle noch nicht mitgemacht.“ Das stimmt nach wie vor, auch wenn wir jetzt schon einen ersten vorsichtigen Blick zurück wagen dürfen. Aber gerade angesichts der Erleichterung, die sich jetzt ein Stück weit einstellt, merke ich: es stimmt auch wieder nicht. Denn die Rückkehr zu einem mehr und mehr „normalen“ Leben ist für die vielen einzelnen nichts anderes als die Rückkehr in ihr persönliches Leben. Und dort, so wissen wir es aus eigener Erfahrung, haben sich die Täler und Höhen schon mehrmals abgewechselt und vermutlich wird es auch in Zukunft nicht anders sein: Da kennen wir die kleinen und großen Krisen, die wir schon bewältigen mussten, wie auch die Erleichterung, die wir fühlten, wenn sich etwas zum Besseren gewendet hat oder überwunden war. Wir kennen Bangen und Hoffen, mal kurzzeitig, mal länger andauernd, und eigentlich immer im Wechsel.

Wir wissen aber auch: „Normal“ wird sich das Leben für uns nur anfühlen, solange wir in uns die feste Gewissheit spüren, dass wir mit diesem Wechselbad, das unser Lebenslauf ist, zurande kommen werden. Dass wir das meistern können. Dass es uns im Großen und Ganzen nicht überfordert. Davon erzählt auch die Bibel in reicher Fülle: von Menschen, die im Angesicht Gottes und mit seiner Hilfe fähig wurden, ihr Leben in dieser Gewissheit zu vollbringen.

Prof. Dr. Elmar Koziel, Rektor, Geistl. Leiter