Renovierung: Haus Frankenthal und Gaststätte „Goldener Hirsch“

Sehr geehrte Gäste,

 unsere Traditionsgaststätte Goldener Hirsch, zusammen mit dem gesamten Gebäudekomplex „Haus Frankenthal“ bedarf einer grundlegenden und umfassenden Renovierung!

 Die Renovierungsarbeiten beginnen ab Montag, 12. März 2018. Für mindestens ein Jahr muss dann der „Goldene Hirsch“  seine Pforten schließen.

Trotz Renovierung sind wir jedoch weiterhin für Sie in Vierzehnheiligen da und würden uns freuen, Sie ab 19. März im nur 300 m. entfernten Diözesanhaus begrüßen zu dürfen!

 

Artikel aus dem Heinrichsblatt v. 26.01.2018:

Investitionen steigern die Attraktivität

Haus Frankenthal und die Traditionsgaststätte „Goldener Hirsch“ werden umfassend saniert


Foto: Andreas Kuschbert

Vierzehnheiligen – Seit 560 Jahren ist der Gasthof „Goldener Hirsch“ gegenüber der Basilika von Vierzehnheiligen eine beliebte Einkehrmöglichkeit für Pilger und Touristen. Und das „Haus Frankenthal“, das zwischen 1975 und 1978 errichtet wurde, ist seit dieser Zeit als eines der Bildungshäuser Vierzehnheiligen Stätte für große und kleine Seminare und Veranstaltungen, mit seinen 40 Gästezimmern aber auch eine gute Übernachtungsmöglichkeit. Doch der gesamte Gebäudekomplex, bestehend aus vier Teilen, ist in die Jahre gekommen, eine Generalsanierung ist unumgänglich. Und so werden sich die Pforten der Häuser zum 1. April diesen Jahres für mindestens zwölf Monate schließen.

Im Gegensatz zum benachbarten Diözesanhaus, das in den vergangenen Jahren in mehreren Bauabschnitten generalsaniert wurde, wird die kommende Baumaßnahme an einem Stück vorgenommen und auch nicht im laufenden Betrieb. „Der Wegfall der 40 Gästezimmer und fünf Tagungsräume ist für uns natürlich eine große logistische Herausforderung“, betont Geschäftsführer Raimund Hümmer im Gespräch mit dem Heinrichsblatt. „Wir werden versuchen, alles so gut es geht, ins Diözesanhaus zu verlagern“, so Hümmer. Das Küchenteam des Goldenen Hirschen wird seinen Wirkungskreis ins Diözesanhaus verlagern, damit dort die zusätzlich anfallende Versorgung der Pilger und Tagungsgäste gewährleistet ist. Auch wird der große Hirschen-Biergarten in den Innenhof des Diözesanhauses umziehen.

„Nach 40 Jahren ohne größere Eingriffe und kontiniuerlicher Nutzung muss jetzt einiges getan werden“, sagt Raimund Hümmer mit Blick auf die bevorstehenden Arbeiten. „Nach der Sanierung des Diözesanhauses ist der Kontrast jetzt einfach zu groß.“ Zugleich macht er aber auch deutlich: „Es wird das Notwendigste gemacht, nichts Überflüssiges. Aber das Notwendige muss gut gemacht werden. Und die Investitionen werden die Attraktivität der Häuser steigern.“

Die Haustechnik ist veraltet, Wasser, Elektro und Heizung müssen auf den neuesten Stand gebracht (Stichwort: energetische Sanierung), die geltenden Richtlinien des Brandschutzes müssen umgesetzt werden. Und natürlich werden auch die Gästezimmer grundlegend saniert, im Erdgeschoss wird es künftig barrierefreie Zimmer geben. Die Konferenzräume sollen lichter und heller werden, um so den Gästen eine angenehme Tagungsatmosphäre zu bieten.

Die augenscheinlichste Veränderung: Aus dem bisherigen Speisesaal in der Mitte des Gebäudekomplexes wird ein lichtdurchflutetes Atrium, durch das alle Gebäudeteile miteinander verbunden werden. In die Hauskapelle im 1. Stock, die bislang nur über das Treppenhaus erreichbar war,  kommen die Gäste künftig auch über eine überdachte Brücke, auf die man auch mit dem Fahrstuhl gelangen kann.

Nicht nur Haus Frankenthal, auch die Gaststätte „Goldener Hirsch“ wird einer Sanierung unterzogen, angefangen von der Gaststube bis hin zur Küche. „Der Charakter der traditionellen Pilgerstätte wird aber erhalten bleiben“, blickt Hümmer nach vorne. So wird beispielsweise die Frankenstube ihren „traditionellen Look“ beibehalten, ebenso das Kaminzimmer. Nichts ändern wird sich am äußeren Erscheinungsbild von Gaststätte und Diözesanhaus, da der Komplex unter Ensembleschutz steht. Zurückhaltend äußert sich der Geschäftsführer zu den Kosten der Generalsanierung. „Ein einstelliger Millionenbereich ist anvisiert“, so Raimund Hümmer.

Quelle: Heinrichsblatt v. 26.01.2018, Autor: Andreas Kuschbert